Ein guter Vorsatz 2026 für Familien mit Kindern

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Ein guter Vorsatz 2026 für Familien mit Kindern

So lässt sich Kurzsichtigkeit bei Kindern wirksam vorbeugen. Dies ist kein Werbespruch für ein neues Produkt, sondern ein guter Tipp von Gemeinderätin und Optikerin Andrea Brühlmann.

Wie ist es mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr? Sind noch ein paar aktuell, oder schon alle in Vergessenheit geraten? Ich hätte eine Idee für einen Vorsatz, der sich in der Umsetzung gleich mehrfach lohnt.  

 

Lassen Sie ihre Kinder möglichst täglich einmal draussen im Freien spielen, auf dem Spielplatz ihrer Wohnsiedlung und gehen Sie mit ihren Kindern öfters auf einen der schönen Spielplätze in Dübendorf wie zum Beispiel den Spielplatz Zelgi, Oskar Bider oder der Spielplatz im Bettli Park. Die Spielplätz sind gepflegt, öffentlich zugänglich und bieten eine schöne Abwechslung für Ihre Kinder. Das Spielen im Freien bietet viele Vorteile. Die Kinder trainieren die Motorik, sind an der frischen Luft und daher gesundheitlich widerstandsfähiger und treffen andere Kinder, was die Sozialkompetenz fördert.

 

In Dübendorf gibt es für jedes Alter attraktive Angebote, um draussen zu sein. Seien es die Spielplätze für die Kleinen, die Badi, das Eisfeld, die Fussballplätze, die Pfadi, der Wald oder zahlreiche andere Vereinsangebote.

 

Ein weiterer Vorteil liegt mir als Optikerin sehr am Herzen. Heute sind ca.25% der Weltbevölkerung kurzsichtig. In einzelnen asiatischen Ländern wie zum Beispiel Taiwan sind heute schon 90% der 18-Jährigen von Kurzsichtigkeit betroffen. Studien gehen davon aus, dass bis in 25 Jahren 50% der Menschheit kurzsichtig sind. Sie sehen also in die Nähe gut und in die Ferne nicht so gut. Dies kommt oft davon, weil das Auge, während dem Wachstum des Körpers zu stark wächst und damit zu lang wird. Einer der Faktoren, die das Wachstum beschleunigen ist der Blick auf eine kurze Distanz über längere Zeit. Wie es zum Beispiel bei Verwendung von Tablets oder Handys der Fall ist. Sonnenlicht und der Blick in grössere Distanzen können diesem Wachstum hingegen vorbeugen.

 

Tun wir unseren Kindern und unserem Gesundheitssystem doch einen Gefallen und lassen die Kinder mehr im Freien spielen. Zusätzlich haben auch die Eltern die Chance etwas frische Luft zu schnappen.  

 

Für die Kinder von heute und die Erwachsenen von morgen.

 

Andrea Brühlmann, GLP/GEU, Dübendorf