Unsere Kinder dürfen Lehrpersonen erleben, die ein gutes Klima schaffen und die Kinder motivieren. Zur Vereinbarkeit für uns Eltern tragen die funktionierenden modularen Betreuungsmöglichkeiten und frühzeitige Infos über ausserordentliche Termine viel bei.
Dübendorf ist ausserdem bereit, die nötigen Gelder für eine Basisausstattung an Tablets und die pädagogische Begleitung zu sprechen. So kommen die Kinder von Anfang an sinnvoll mit der digitalen Welt in Berührung, die mit «Anton» oder «Schabi» auch nach Hause kommt. Dass sich die Schulpflegspräsidentin selbst mit KI befasst oder die Kreislaufwirtschaft bis zur Weitergabe von Material bei einem Schulhausabbruch umgesetzt wird, unterstreicht, dass Dübendorf eine moderne Schule hat. Mit dem Abenteuer Turnhalle der Elterngruppe erlebe ich ausserdem eine gute Zusammenarbeit mit der Sekundarschule, die uns in diesem Winter die Grüzeturnhalle zur Verfügung gestellt hat.
Die Budgetdebatte des Gemeinderats im Dezember 2025 hat gezeigt, dass wir noch eine Weile brauchen werden, um die finanzielle Unterstützung der familien- und schulergänzende Betreuung zu justieren, so dass alle dahinter stehen können und die Gelder am richtigen Ort ankommen. Für uns ist es wichtig, dass wir hier dran bleiben. Einerseits spielt es für die betroffenen Familien eine Rolle, wie viel die Stadt zu den Betreuungskosten beisteuert. Andererseits wollen wir auch Anreize setzen, damit v.a. Mütter möglichst im Erwerbsleben und in den Pensionskassen bleiben. Das ist nachhaltige Politik – aus sozialer und wirtschaftlicher Sicht, gerade auch für Branchen mit Fachkräftemangel.
Dieser noch offene Punkt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in Dübendorf ein breites Angebot sowohl für die schulergänzende wie für die vorschulische familienergänzende Betreuung haben. Aus eigener Erfahrung kenne ich die Stiftung visoparents, die neben einer inklusiven Kita auch eine auf Autismus spezialisierte Abteilung bis ins Schulalter hinein bietet – für Dübendorfer Familien vor Ort, das haben längst nicht alle.
Fürs «Dübi vo morn» wünschen wir uns ein Schulsystem, das Vereinbarkeit und Chancengerechtigkeit fördert und die Chancen der Digitalisierung nutzt – wie schön, dass wir schon heute Teile davon erleben können.
Stefanie Huber, Kantonsrätin, Grünliberale/GEU Dübendorf