Jugendliche Vorschläge fürs «Dübi vo morn»

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Jugendliche Vorschläge fürs «Dübi vo morn»

12 Gymi-Schülerinnen und Schüler, die politische Ideen zu Umwelt, Wirtschaft oder Bildung ausarbeiten: Mit dieser Ausgangslage startete Kantonsrätin Stefanie Huber, als sie in ein Zürcher Gymi eingeladen wurde. Solche Besuche geben ihr einen echten Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen und ihre Art der Lösungsansätze.

12 Gymi-Schülerinnen und Schüler, eingeteilt in «Fraktionen» wie in einem Parlament, die politische Ideen zu Umwelt, Wirtschaft oder Bildung ausarbeiten: Mit dieser Ausgangslage starten wir, wenn ich im Februar anlässlich der «gesellschaftspolitischen Woche» in ein Zürcher Gymi eingeladen werde. Diese Besuche gehören mit zu meinen liebsten Aufgaben als Kantonsrätin, denn so bekomme ich einen echten Einblick in die Lebenswelt unserer Jugendlichen und ihre Art der Lösungsansätze. Sie bewegen sich frei zwischen städtischer und kantonaler Ebene, weshalb es auch für Dübendorf interessant ist:  

 

Im Thema Bildung wurde in den letzten Jahren mehrfach «Künstliche Intelligenz» aufgenommen, die Einbindung in den Unterricht, der Umgang mit Fake News etc. Ein relevantes Thema, das unsere Primarschule bereits aufgenommen hat: So hat sie letzten Herbst erste Massnahmen zum Einsatz von KI eruiert, unter strenger Beachtung von Datenschutzrichtlinien.

 

Beim Thema Wirtschaft möchten die Jugendlichen Start-ups fördern, zum Beispiel indem man deren Sichtbarkeit und Vernetzung erhöht. Da sind sie beim Innovationspark und den Forschungsinstitutionen in Dübendorf richtig. Hier könnte eine Standortförderung einen Beitrag leisten und interessante Arbeitsplätze für morgen aufbauen.

Ist Cybersecurity eigentlich ein Thema bei den Bilateralen? Könnte die Sicherheit im Netz mit mehr Zusammenarbeit nicht erhöht werden? Dies sind Beispiele spannender Fragen, die im politischen Alltag häufig nicht diskutiert werden. Hingegen stellt man sich in den Schweizer Städten durchaus die Frage, wie die Abhängigkeit von internationalen Konzernen, z.B. bei der Wahl von Software- oder Cloudanbietern, gestärkt werden kann.

 

Im Umweltbereich wurde angeregt, beim Bauen die Ziele der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. Da rennen die Jugendlichen im Grundsatz offene Türen ein, so gibt es eine Charta für zirkuläres Bauen, die der Kanton massgeblich mitprägt, nachhaltige Beschaffung auch in Gemeinden nimmt das Thema auf und eine kantonale Strategie zeigt die Möglichkeiten rund um das Thema auf. Vielleicht lässt sich ja in der Umsetzung der neuen Bau- und Zonenordnung, die jetzt in Dübendorf ansteht, etwas aufnehmen.

 

Während einige Themen zuerst weit weg erscheinen, lässt sich vieles auf die lokale Ebene herunterbrechen und wir haben wir ein paar Puzzleteile für unser «Dübi vo morn» gesammelt. Ich bin gespannt auf die Diskussionen in den nächsten Wochen, wenn wir mit unserer WählBar in Dübendorf unterwegs sind.

 

Stefanie Huber, Kantonsrätin GLP/GEU