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Mit guter Bildung fit für die Zukunft

Wie viele andere Bereiche erfährt auch die Bildungslandschaft derzeit einen starken Wandel. Beispiele sind die Diskussionen um den Lehrplan 21, alternative Lernformen, die Anforderungen der Wirtschaft an die berufliche Aus- und Weiterbildung oder die Bedeutung des Gymnasiums.

 

Die GLP/GEU will Dübendorf als attraktiven Bildungsstandort stärken. Im Zentrum ihres Engagements für die gute Bildung – einem zentralen Anliegen der Grünliberalen – steht dabei die Primarschulpflege, in der sie seit 2004 ein Mitglied und seit 2014 das Präsidium stellt. Daneben setzt sie sich für die WBK ein, die es als ein bewährtes Institut in der Erwachsenenbildung mit einem breit gefächerten Angebot braucht.

 

Die nachfolgenden Abschnitte zeigen auf, worauf es uns in der Grundbildung ankommt.

Die Zukunft aktiv mitgestalten

Mit einer guten Schulbildung sollen unsere Kinder bereits in der Primarschule ein solides Fundament erhalten. Nicht nur pädagogisch, sondern ganzheitlich, z.B. durch das Erlernen von sozialen Kompetenzen oder einen sinnvollen Umgang mit der Digitalisierung. Wir erachten es als zentral, dass unsere Schüler und Schülerinnen bestens gerüstet und befähigt sind, die Herausforderungen der Zukunft in der Arbeitswelt und Gesellschaft zu meistern und aktiv mitzugestalten.

 

Unsere Gesellschaft ist von rasanten technologischen Entwicklungen geprägt. Als Standortgemeinde von Empa, Eawag, dem Innovationspark sowie weiteren zukunftsweisenden Unternehmen ist Dübendorf ganz vorne mit dabei. Neue Herausforderungen lassen sich nur mit einer soliden Bildung meistern. Wir wollen, dass die nächste Generation dem Wandel nicht nur zusieht, sondern befähigt wird, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Schulen im Quartier

Als eine wichtige Qualität der Dübendorfer Schulen sehen wir die Kindergärten und Schulhäuser in unseren Quartieren. Sie sind gut erreichbar und bieten eine familiäre Atmosphäre im gewohnten sozialen Umfeld. Die grosszügigen Aussenbereiche regen zum Spielen und Entdecken an und unterstützen so eine vielfältige kindliche Entwicklung. Wir setzen uns für einen Quartierkindergarten im aufstrebenden Quartier Hochbord / Zwicky ein.

Am selben Strick ziehen

Um künftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, braucht es eine enge Zusammenarbeit mit allen Partnern wie Lehrpersonen, Eltern und politischen Gremien. Wir wollen die Vernetzung der Primarschule mit anderen Institutionen fördern, um Synergien zu nutzen und Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Ein aktuelles Beispiel ist das geplante Experimentier- und Tüftellabor im Innovationspark.

Gleiche Chancen für alle Kinder

Wir haben die Vision einer Gesellschaft, in der alle Kinder die gleichen Chancen erhalten, unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Uns ist daher eine gleichwertige Förderung von Begabungen und Talenten sowie auch von Kindern aus bildungsfernen Familien wichtig. Unsere Vision baut dabei auf traditionelle Werte wie Fleiss, Mut, Offenheit und Toleranz.

 

Die Integration fremdsprachiger Kinder bereits früh zu fördern ist in diesem Zusammenhang ein grosses Anliegen der GEU. Dies um den Kindern in der Schule gleiche Chancen zu ermöglichen und auch, um in einer Gemeinde mit hohem Fremdsprachigenanteil wie Dübendorf eine hoch stehende Schulqualität zu gewährleisten.


Mit dem Projekt «Eltern-Kind-Deutschunterricht im Kindergarten» der Primarschule Dübendorf ging die Projektgruppe unter der Leitung der heutigen Präsidentin der Primarschule, Susanne Hänni, neue Wege und führte schweizweit erstmals Deutschkurse für Eltern und Kinder im Kindergarten durch. Infos zum Projekt unter www.schulstart.ch.

Motivierte Lehrpersonen

Qualitativ hochstehende Bildung gründet in erster Linie auf gut ausgebildeten und motivierten Lehrpersonen, welche täglich die Neugier ihrer Schülerinnen und Schüler zu wecken vermögen. Wir setzen uns deshalb für ein Umfeld ein, das die Lehrpersonen in ihrer Kernaufgabe stärkt.

Den ganzen Tag gut betreut

Die ausserschulische Betreuung befindet sich in der Regel direkt im Schulhaus und bietet abwechslungsreiche Aktivitäten sowie über Mittag gesundes, frisch zubereitetes Essen. Die bedarfsgerechte Ganztagesstruktur ist wichtig, wenn Kinder auf eine zusätzliche Betreuung angewiesen und Eltern berufstätig sind. Daran wollen wir auch künftig festhalten.

Bildung braucht Engagement

Wir wollen Dübendorf als attraktiven Bildungsstandort stärken. Deshalb setzen wir uns engagiert und verantwortungsvoll für eine qualitativ hochstehende Primarschule ein. Wir streben eine kontinuierliche Entwicklung mit guten, nachhaltigen Lösungen an. Dabei sind uns die Bedürfnisse der einzelnen Anspruchsgruppen, ein besonnenes Vorgehen und eine ganzheitliche Sichtweise wichtig.

Beiträge zum Thema Bildung:

«Ich will in die Schule, aber nicht aufstehen.» Wenn das die Antwort aufs Wecken ist, dann ist mit der Freude an der Schule der wichtigste Einstieg ins strukturierte Lernen und spätere Arbeiten geschafft. Leserbrief von Kantonsrätin Stefanie Huber.
Das Budget für die Kita-Betreuung führte an dieser Sitzung zu einer längeren Diskussion. Ursprünglich waren dafür maximal 550’000 Franken vorgesehen. Das von unserer Gemeinderätin Angelika Murer Mikólasek mit einem Vorstoss initiierte neue Tarifreglement entlastet berufstätige Familien finanziell spürbar, führte aber
Dübendorf wächst – und unsere Schulen wachsen mit. Gute Bildung passiert dabei nicht «einfach so». Die Grünliberalen freuen sich, dass sich ihre drei aktiven, kompetenten und bewährten Mitglieder in diesen beiden Gremien für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellen.
Als der Kantonsrat den Vorstoss für den Einstieg ins Französisch ab der 1. Sekundarklasse statt wie bisher ab der 5. Primarschulklasse überwies, gingen wie erwartet die Wogen hoch. Dabei musste mit politischen Vorstössen gerechnet werden, denn schon lange ist klar,
Votum zum Postulat von Thomas Maier.
Mit Herz und Verstand für eine starke Schule
Mit unserem Postulat wollten wir, dass die Sanierung der Schulanlage Stägenbuck mit einem tragbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis und optimale Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb umgesetzt werden kann. Es wurde auch eine Prüfung des Provokationsbegehren und eine Variantenprüfung inkl. Ersatz-Neubau gefordert. Votum von Stefanie