Mobilität

Politik

Mobilität

Mut zur Lösung in Mobilität und Raumplanung

Aufgrund der verkehrstechnischen Lage sowie des kontinuierlichen Wachstums von Dübendorf ist Mobilität ein Kernthema der Grünliberalen. Es nimmt seit vielen Jahren in unserem politischen Wirken einen breiten Raum ein und hat viele Facetten. 

 

Das Dossier ist sehr komplex und beinhaltet drei Schwerpunktbereiche unser politischen Stossrichtungen: So bearbeiten wir alle relevanten Mobilitätsarten vom Fuss- und Veloverkehr über den ÖV und den MIV (Motorisierten Individualverkehr).

 

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Verkehrssituation in Dübendorf beinhaltend Stichworte wie Verkehrssicherheit, Verkehrskonzept, Tempo 50/30, Bahn-, Bus- und Trambahnhöfe oder das Stadtzentrum. Schliesslich beschäftigt uns seit vielen Jahren die Aviatik, sei es die künftige Nutzung des Flugplatzes Dübendorf oder auch die immer stärkeren negativen Auswirkungen des Flughafens Zürich-Kloten auf Dübendorf. Insbesondere Fragen der Aviatik werden vornehmlich auf kantonaler und nationaler Ebene entschieden. Deshalb schenken wir den Entwicklungen und Entscheiden der entsprechenden Instanzen grosse Aufmerksamkeit.

Bus und Bahn statt Umfahrungsstrassen

Die S15 war vor Jahren die kostengünstigere Alternative zum Stadttunnel. Dieser hätte Dübendorf nur neuen Verkehr, Lärm und Abgase gebracht.

 

Die glp/GEU forderte vor acht Jahren eine neue Buslinie zwischen dem Bahnhof Stettbach – EMPA – und dem Militärflugplatz. Heute ist sie weitgehend Realität. Nun braucht es stattdessen eine neue Stadtbahn. Nur so kann der Flugplatz sinnvoll neu genutzt werden. Dann kommen 80 % der Besucher von Grossanlässen mit dem öffentlichen Verkehr und die Quartiere werden nachhaltig von Autoverkehr entlastet.

Eine gute Lösung für den Flugplatz Dübendorf

Für den Flugplatz Dübendorf wollen wir keinen Businessairport, sondern eine gute Lösung, welche im Dienst der Bevölkerung steht. Dafür setzen sich die Grünliberalen/GEU seit Jahren ein.

Als erste hat die GEU in einer ausführlichen Stellungnahme an den Bund auf die gesundheitlichen Probleme hingewiesen, die durch übermässigen Fluglärm verursacht werden können. Nicht erst seit das Fluglärm-Problem akut geworden ist setzt sie sich für ein zumutbares Mass an Flugverkehr ein. Ebenfalls als erste forderte die GEU den gekröpften Nordanflug.

Die glp/GEU-Mitglieder Daniel Brühwiler und Martin Bäumle waren in den vergangenen Jahren massgeblich beteiligt an der Organisation von Demonstrationen und der Ausarbeitung der verschiedenen notwendigen Einsprachen. Die glp/GEU hat zu sämtlichen Vorlagen auf kantonaler und nationaler Ebene ebenso wie zum ZFI Stellung bezogen, dies gilt auch für die glp-Fraktion im Kantonsrat. Ausserdem hat die glp/GEU mit dem VFSN ein konstruktives Referendum ergriffen, das neben einem Baustopp beim Pistensystem auch verlangt, dass keine neuen Flugrouten eingeführt werden.
 

Ein überparteiliches Komitee, angeführt von der Dübendorfer Grünliberalen/GEU, setzt sich gegen die Pläne des Bundesrates zur Umnutzung des Flugplatzes Dübendorf für die zivile Luftfahrt ein. Dazu lancierte das Komitee die Volksinitiative «Keine Zivilaviatik in Dübendorf».

 

Am 27. November 2017 hat das Stimmvolk von Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen mit grosser Mehrheit dem Konzept «Historischer Flugplatz mit Werkflügen» dieser drei Anrainergemeinden zugestimmt. Auch dabei waren Vertreter der glp/GEU Dübendorf massgeblich mit beteiligt. Leider haben sowohl die Kantonsregierung als auch der Bund in ersten Reaktionen diesem Konzept eine Absage erteilt, was für uns absolut inakzeptabel ist. Die glp/GEU wird sich auch in Zukunft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für dieses Konzept und gegen die Ansiedlung eines Business Airport in Dübendorf einsetzen.

Effizientes öffentliches Verkehrsnetz

Im Bereich Öffentlicher Verkehr streben wir ein effizientes Verkehrssystem an mit einem modernen Bus- und Tramterminal am Bahnhof.

Attraktive, sichere Wege für Fussgänger und Velofahrer

Der Langsamverkehr (Fuss- und Veloverkehr, Wandern usw.) weist ein erhebliches, derzeit noch ungenutztes Potenzial zur Verbesserung des Verkehrssystems, zur Entlastung der Umwelt (Luft, Lärm, CO2) und zur Förderung der Gesundheit auf. Zudem stärkt er den sanften Tourismus und führt zu Einsparungen bei den öffentlichen und privaten Ausgaben für die Mobilität.

 

Die Grünliberalen streben deshalb eine Erhöhung des Langsamverkehr-Anteils an, sowohl beim Alltags- als auch beim Freizeitverkehr.

Förderung alternativer Fortbewegungsmöglichkeiten

Die Grünliberalen ergreifen immer wieder mal die Initiative für kleinere Aktionen, welche umwelt- und gesundheitsbewusste Mobilität fördern, zum Beispiel eine Eco-Car-Ausstellung oder einen Mobilitätstag.

Mit dem Velo unterwegs

Der Bau von Velowegen wurde durch die GEU initiiert, zum Beispiel jener nach Hermikon und die Velostreifen entlang der Hauptstrassen. In der letzten Legislatur hat die GEU an einem breit abgestützten Gegenvorschlag zur Veloinitiative mitgearbeitet, der an der Urne angenommen wurde und möglichst sichere und lückenlose Routen durch Dübendorf gewährleistet.

Verkehrsberuhigtes Zentrum / Volksinitiative Begegnungszone

Im Jahr 2002 fand die Volksabstimmung über die Initiative «Begegnungszone für Dübendorf» statt, welche eine Aufwertung des Dübendorfer Zentrums durch eine verkehrsberuhigte Zone verlangte. Die Idee der Gruppe Energie und Umwelt wurde von der SP, zahlreichen Personen aus EVP, CVP und von weiteren Parteien unterstützt.
Die Vorlage wurde am 4. Oktober 2002 vom Volk abgelehnt.

 

Für die GEU bleibt die Begegnungszone die einzige finanzierbare Lösung zur Aufwertung des Zentrums.

Tempo 30 Zonen in Wohnquartieren

Tempo 30-Zonen wurden bisher abgelehnt, aus Kostengründen und weil die bisher erstellten Tempo-30-Zonen in der Gemeinde durch ihre verkehrsbehindernde Bauweise eher abschrecken.

 

Trotzdem setzt sich die GEU weiterhin ein für eine punktuelle Einführung von Tempo 30 dort, wo es sinnvoll ist. Wir wollen mehr Wohnlichkeit und Sicherheit in unseren Quartieren ohne teure bauliche Massnahmen.

Beiträge zum Thema Mobilität:

Medienmitteilung – Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Unterlagen zum ergänzten Betriebsreglement 2014/2017 öffentlich aufgelegt. Darin enthalten: das sogenannte Bisenkonzept mit Südstarts geradeaus. Aus Sicht der Grünliberalen Dübendorf ist dies eine verpasste Chance für eine zukunftsfähige und lärmgerechte Flughafenentwicklung.
Die Problematik der Südanflüge ist leider nach wie vor Dauerbrenner. Auch wenn die Proteste weniger hörbar werden, heisst das nicht, dass die Situation besser geworden wäre, sondern dass sich Resignation in der Bevölkerung breitmacht.
Votum von Thomas Maier zum Postulat.
Postulat für ein sicheres Verkehrsregime im Stadtzentrum.
Die SVP hat letzte Woche in einem Forumsbeitrag behauptet, dass das Stimmvolk bei der Umsetzungsvorlage das letzte Wort habe, unabhängig von der Empfehlung des Parlaments. Diese Aussage ist falsch. Lesebrief von Thomas Maier.
Vor zwei Jahren hat das Stimmvolk mit 54% beschlossen, dass es sämtliche Vorlagen mit signalisierten resp. markierten Temporeduktionen vor den Gemeinderat und fakultativ vors Volk bringen will. Leserbrief zur Abstimmung, von Stefanie Huber.
Die Grünliberalen verlangen eine Richtigstellung des Propagandaflyers
Votum von Rico Eberle im Gemeinderat.