Themen
Energie und Klima
Eine umweltfreundliches Dübendorf ist gut erreichbar. Mit innovativen Technologien und dem machbaren Ziel Netto-Null gehen wir entschlossen voran. Wir setzen auf einen effizienten, bewussten Umgang mit unseren kostbaren Ressourcen, erneuerbare Energien und eine ganzheitliche Energiewende, die Versorgungssicherheit und Klimaschutz verbindet. Gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Vorreiterin bei Energieeffizienz und Klimaschutz
Wir wollen die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Verkehr und erneuerbare Energien in unserer Stadt konsequent vorantreiben. Wenn wir die ökologische Trendwende richtig umsetzen, ist sie eine grosse Chance für Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt.
Förderung erneuerbarer Energien
Energie ist zu billig und wird deshalb verschwendet. Die glp/GEU will schonender mit nichterneuerbaren Ressourcen umgehen und das Potential alternativer Energiequellen (Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, Biogas und Holz) ausschöpfen statt die Laufzeit der AKWs zu verlängern.
Kostenwahrheit – insb. eine adäquate Risikoprämie für potenzielle Schäden sowie die volle Umlage der Rückbaukosten bei AKWs – machen diese Alternativen gegenüber Erdöl und AKWs konkurrenzfähig. So schützen wir die Umwelt und schaffen nachhaltig neue Arbeitsplätze statt Milliarden ins Ausland zu zahlen für Erdöl und Erdgas. Deshalb haben wir uns 2017 auch stark für ein JA bei der Abstimmung über die Energiewende eingesetzt.
Die GEU setzte bei diesem Thema immer wieder entscheidende Impulse!
Verschiedene Vorstösse u.a. der GEU bereits in den 80er-Jahren forderten den Einsatz von Sonnenkollektoren und Solarpanels zur Strom- und Warmwassergewinnung. Das Badewasser des Schwimmbades Dübendorf wird heute mit Hilfe von Sonnenkollektoren geheizt. Auf zwei Schulhausdächern und Gebäuden der Werke stehen Solaranlagen, die Strom erzeugen. Auf Initiative der GEU wurde Ende der 90er die Solarstrombörse eingeführt. Wir freuen uns, dass es auch immer wieder innovative Bewohnerinnen und Bewohner gibt, die eigene Wege gehen, um solche Anlagen zu installieren und zu finanzieren. Auf kantonaler und nationaler Ebene haben wir Einspeisevergütung und Eigenverbrauchsregelung zum Durchbruch verholfen.
Eine Stadt geht voran
Die Stadt Dübendorf trägt seit Jahren das Label «Energiestadt». Stadt und Städtische Werke haben einige Projekte realisiert wie die Solaranlage auf dem Dach des Werkgebäudes oder der Curlinghalle. Nach Meinung der GEU liegt in Dübendorf aber noch grosses Potential im Bereich Energie brach und es könnte schneller gehen: Der Gemeinderat hat es leider abgelehnt, sich für das ambitionierte Label „Energiestadt Gold“ einzusetzen.
Ein Flusskraftwerk, welches durch ein Postulat von GLP-Gemeinderat Thomas Maier angeregt wurde, kam nicht zu Stande.
Umstrittene energetische Vorstösse wie das energetisch aufwändige Sommereis in der Eishalle „Im Chreis“ wurden von der GEU kritisch hinterfragt.
Im Bereich Gebäude hat die GEU einen Ausnützungsbonus für Minergie-Gebäude vorgeschlagen, welcher von der Stadt eingeführt wurde, lange bevor das Label zum Standard wurde, um die schnellere energetischen Sanierung von Gebäuden zu fördern.
Beiträge rund um Energie und Klima: