Offenheit für Innovation und Fortschritt

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Offenheit für Innovation und Fortschritt

Innovation entsteht nicht in einer stillen Kammer. Es braucht Austausch und Zusammenarbeit zwischen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen. Eine internationale Vernetzung ist für die Schweiz kein Luxus, sondern ein wichtiges Standbein für einen relevanten Erfolgsfaktor. Mit der Annahme der Initiative «Keine 10-Millionen Schweiz!» sendet die Schweiz international Zeichen gegen diese Zusammenarbeit.

Die Schweiz ist ein Land der Innovation. In verschiedenen Bereichen konnte die Schweiz mit innovativer Arbeit und erstklassiger Bildung Fortschritte erzielen und zu internationalen Entwicklungen beitragen. Seit längerem gilt die Schweiz als eines der innovationsstärksten Länder. Nicht nur der Fortschritt selbst war ein Vorteil für die Schweiz, sondern auch ein bedeutender Teil des Wohlstandes konnte durch Innovation, Forschung und Entwicklung sowie Bildung und nicht durch Rohstoffe erreicht werden.

 

Was braucht es für Innovation? Innovation entsteht nicht in einer stillen Kammer. Es braucht Austausch und Zusammenarbeit zwischen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen. Die Schweiz profitiert somit von einem offenen Austausch. Unsere Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen ziehen Fachkräfte aus dem Ausland mit anderen Perspektiven und Kompetenzen an, die gemeinsam mit Schweizerinnen und Schweizern an neuen Entwicklungen arbeiten oder Start ups gründen und somit zu Fortschritt beitragen. Eine internationale Vernetzung ist für die Schweiz kein Luxus, sondern ein wichtiges Standbein für einen relevanten Erfolgsfaktor. Mit der Annahme der Initiative «Keine 10-Millionen Schweiz!» erschwert die Schweiz durch Abschottung diesen Austausch und sendet international Zeichen gegen eine Zusammenarbeit. Dies hemmt Innovation und Entwicklung, welche zu Lösungen von Herausforderungen und zu unserem technischen Fortschritt beitragen. Vom technischen Fortschritt profitieren wir in diversen sehr wichtigen Bereichen wie z.B. in der Medizin und in unserem Gesundheitswesen. Durch die Annahme der Initiative wird nicht nur dieser Fortschritt gebremst, sondern auch Investitionen und Wohlstand in der Schweiz verringert.

 

Natürlich bringt Wachstum und Fortschritt auch Herausforderungen mit sich. Dies betrifft unter anderem den Wohnungsmarkt und den Verkehr. Es ist wichtig, dass diese Probleme ernst genommen und auch mit gezielten Massnahmen adressiert werden. Solche Massnahmen sollen aber nicht Innovation, Forschung und Entwicklung und somit ein entscheidender Erfolgsfaktor der Schweiz gefährden. Die Volksinitiative «Keine 10-Milllionen Schweiz!» ist deshalb abzulehnen.